Besuch an der TU Dortmund

Exkursion zur TU Dortmund

Am 16.02 fand in Dortmund, an der technischen Universität, der Dortmunder Tag der Statistik statt. Die Universität bot einige Vorträge und Mitmach-Aktionen an und nutzte den Tag, um sich Oberstufenschülern vorzustellen. Mit dabei war auch die EF mit Herrn Köhler.

Der Tag selbst startete um 9.30 Uhr mit der Begrüßung durch die Dekanin der Universität. Abgesehen von uns (16 Schülerinnen und Schülern aus Nordkirchen) waren noch ca. 400 andere Schüler anwesend. Das Vormittagsprogramm bestand aus 4 Vorträgen über das Wesen und Anwendungen von Statistik. Der erste Referent berichtete uns über Fehler bei der Erhebung von Statistiken und Manipulationen durch Statistik (z.B. versuchten Wahlbetrug in Venezuela). Der nächste Referent stellte Anwendungen von Statistik in der Medizin dar. Unter dem Titel „Ohne Statistik ist die Medizin ohnmächtig und fehlerhaft“ erfuhren wir, wie wichtig Statistiken für die Pharma-Industrie sind, um Medikamente zu entwickeln. Nach einer kurzen Pause folgte der dritte Vortrag, der Statistiken im Wandel der Zeit zum Gegenstand hatte. Direkt im Anschluss referierte ein Biostatistiker darüber, wie die Entwicklung von Medikamenten abläuft und welche Hürden überwunden werden müssen, bis ein Medikament auf dem Markt erscheint.
Um 12.15 gab es Mittagessen in der Mensa der Universität und eine Pause, die gerne genutzt wurde, um sich über die Vorträge auszutauschen. Gegen 13.30 Uhr splittete sich unsere Gruppe. Einige Schüler gingen zu den Mitmach-Aktionen (ein Dreieckstest zum Nachweis von Geschmacksunterschieden von Coca-Cola und – Zero) während der größte Teil der Gruppe es vorzog, sich über das Studium in Dortmund und mögliche Studiengänge an der TU zu informieren. Am Ende blieb noch Zeit, Fragen zu stellen. Gegen 14.30 Uhr war der Tag an der Technischen Universität dann auch schon für uns vorbei.
Fazit:
Eine rundum gelungene Aktion: Die Vorträge waren inhaltlich interessant und anschaulich präsentiert (besonders die ersten beiden auch medienkritisch entlarvend und humorvoll vorgetragen), die Workshops praxisnah und herausfordernd (Cola schmeckt professionell wissenschaftlich belegt anders als Zero). Ein Einblick ins Leben und Arbeiten an der Universität und in statistischen Berufsfelder bot viel Stoff zum Nachdenken über eigene Berufswahlmöglichkeiten und -interessen. (Die Vorfreude auf das Studentenleben war bei dem einen oder anderen auch schon spürbar.)

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Bericht: Luis Wulfert und Florian Steinkuhl, Fazit und Foto: B.Köhler

Ulrich Vomhof