Besuch der Oberstufe in Paris

Auch in diesem Jahr begaben sich 50 Oberstufenschülerinnen und –schüler der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule auf den Weg nach Paris. Wieder stand eine bunte Mischung aus Sightseeing, Kunst und individuellem Erkunden der französischen Hauptstadt auf dem Programm. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Schütze, Frau Behnen und Herrn Johannknecht.

Nach  gut neunstündiger Fahrt schlenderte man am Abend noch durch das Viertel Montmartre mit der Kirche Sacré-Coeur. Am folgenden Tag besuchte die EF das Musée d’Orsay, wohingegen die Q1 und Q2 sich ins Picasso-Museum begaben. Im Musée d’Orsay hielten die Kunstkurse der EF  Vorträge vor Originalgemälden.

Nachmittags hatten die Schüler dann Freizeit für die eigenständige Eroberung der Stadt der Liebe. Diejenigen, die zum ersten Mal an der Fahrt teilnahmen, zog es besonders zum Eiffelturm, andere verbrachten die Zeit an der Seine, im Forum les Halles oder auch z.B. im Panthéon. Vor der Kirche Notre-Dame schreckte eine lange Warteschlange ab, sodass man das Herz Frankreichs nur von außen bestaunte. Hätte man erahnt, dass nur wenige Tage danach ein verheerender Brand die Kirche verwüsten würde, hätte sich mancher aus der EF, der die Kirche noch nicht besichtigt hatte, doch für die Wartezeit entschieden. Nun wird es wohl einige Jahre dauern, bis eine Besichtigung wieder möglich sein wird.

 

 

Traditionell wird abends ein gemeinsames Abendessen auf freiwilliger Basis angeboten und knapp 40 der 50 Schülerinnen und Schüler besuchten das bekannte Restaurant Chartier, das bei erschwinglichen Preisen Spezialitäten der französischen Küche anbietet So wagten es auch einige eine Schnecke zu probieren.

Abends gab es dann noch eine Stadtrundfahrt, den die Französisch-Kurse von Frau Behnen und Frau Ludwig vorbereitet hatten. Interessante Geschichten über die bekannten Bauten und Denkmäler wurden vermittelt.

Am nächsten Tag wurde dann entweder der bekannte Flohmarkt an der Porte de Clignancourt aufgesucht, die Sonne auf einer Schiffsfahrt auf der Seine genossen oder der Louvre mit seinen unzähligen Gemälden erkundet, bevor es am Nachmittag schon wieder Richtung Nordkirchen ging.

Am Ende der knapp drei Tage waren sich alle einig. Es war wieder eine sehr gelungene Fahrt, die Lust auf mehr machte.

Ulrich Vomhof