Bienvenue à Paris!

Von Donnerstag, 03. April, bis Samstag, 05. April, unternahmen 50 Schülerinnen und Schüler der JCS eine Studienfahrt in die französische Hauptstadt; ein gemeinsames Projekt der Fächer Französisch und Kunst.

Begleitet von Frau Hieber, Frau Seibert und Herrn Johannknecht erreichte die Reisegruppe aus dem elften und zwölften Jahrgang am späten Donnerstagabend ihr Ziel: das Hotel Angleterre. Wegen der vorgerückten Stunde musste die eigentlich angedachte Besichtigung der Basilique du Sacré-Cœur bei Nacht auf den nächsten Tag verschoben werden.

Der Freitag startete nach dem Frühstück mit einer Stadtrundfahrt, bei der die Schüler Gelegenheit hatten, einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Großstadt einmal aus der Nähe zu betrachten. Dabei lieferten Referate noch zusätzliche Hintergrundinformationen. Das Ende der Sightseeing-Tour markierte der Eiffelturm und von dort aus ging es weiter zum Centre Pompidou. Hier bot die Ausstellung des Fotografen Henri Cartier-Bresson den Mitgereisten einigen Stoff zum Nachdenken. Bevor man sich um 17.30 Uhr an der Basilique du Sacré-Cœur wiedertraf, hatten die Schüler in Kleingruppen Gelegenheit, Paris auf eigene Faust zu erkunden.

Im Anschluss machte sich ein Teil der Mitgereisten auf, durch einen Besuch des Restaurants Chartier auch einmal die kulinarische Seite Frankreichs kennen zu lernen. Dieser Programmpunkt erwies sich allerdings nur als bedingt erfolgreich, denn durch eine technische Panne fiel der Strom in der Gaststätte aus und an die eigentlich bestellten Hauptspeisen war nun nicht mehr zu denken. Diese Panne nahmen alle Gäste und so auch wir mit erstaunlich viel Humor und Verständnis hin. Immerhin konnten einige aber erstmals in ihrem Leben eine Weinbergschnecke probieren.

Trotz dieses kleinen Zwischenfalls wurde der angebrochene Abend noch einmal dazu genutzt, einige Sehenswürdigkeiten bei Nacht zu bewundern. In diesem Zusammenhang war vor allem der durch eine Laser-Show in Szene gesetzte Eiffelturm eine beliebte Anlaufstelle.

Am Samstag standen noch einmal eine Seine-Rundfahrt oder ein Besuch eines nahegelegenen Flohmarktes auf dem Programm, bevor um 15.00 Uhr der Bus ins heimische Nordkirchen auf uns wartete.

(Simon Rusche, 11b)