Inklusion

Bedeutung von Inklusion in der Schule

 

Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung. Dieses Recht wurde erstmals 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte international anerkannt. Ein Meilenstein auf dem Weg zur inklusiven Bildung war die Salamanca-Erklärung der UNESCO im Jahr 1994. Sie enthält die nachdrückliche Forderung, Bildungssysteme inklusiv zu gestalten.

Im Jahr 2008 bestätigte die Weltbildungsministerkonferenz diese Forderung und forderte in der Abschlusserklärung die Mitgliedstaaten auf inklusive Bildung in ihrem Land zu ermöglichen. Deutschland hat sich im Jahr 2009 im Rahmen der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet inklusive Bildung umzusetzen.

Mit dieser Ratifizierung ändert sich für das deutsche Schulwesen die Sichtweise, mit der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf unterrichtet werden.

 

Das Wort Inklusion bedeutet wörtlich übersetzt „Zugehörigkeit“. Wenn jeder Mensch- mit und ohne besonderem Unterstützungsbedarf- überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Freizeit …, dann ist das gelungene Inklusion. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitiert jeder einzelne von uns.

Für die Schule bedeutet dies: Kinder und Jugendliche – mit und ohne Handicap – besuchen eine Schule mit dem Ziel der gemeinsamen Erziehung und Bildung.

Inklusion umfasst allgemein die Unterschiedlichkeit von Schülerinnen und Schülern in Interesse, Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Familienhintergrund, Erstsprache, Begabung und auch Beeinträchtigung.

 

 

Inklusion an der JCS

 

Die Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule nimmt Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auf, die in der Gemeinde Nordkirchen leben. Diesen Kindern (mit herausfordernden Talenten) soll ein wohnortnaher Schulbesuch ermöglicht werden, bei dem viele bereits bestehende Sozialkontakte erhalten bleiben können.

Die Johann-Conrad-Schlaun-Schule strebt eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben und am Bildungsprozess an.

Unsere Vision ist „eine Schule für Alle“, in der Kinder und Jugendliche mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf gemeinsam lernen, arbeiten und bestmöglich gefördert werden. Wir sehen Heterogenität als Chance. Durch das gemeinsame Arbeiten an Lerngegenständen werden die sozialen Kompetenzen wie gegenseitige Wertschätzung, Rücksichtnahme, Respekt und Hilfe gefördert. Mit Hilfe von differenzierenden Unterrichtsmethoden gelingt uns ein individuell angemessenes Fördern und Fordern aller Schülerinnen und Schüler.

Sonderpädagogische Kompetenz ist immanenter Bestandteil unserer Schule. Multiprofessionelle Teams (Sonderpädagogen, Regelschullehrkräfte, pädagogische Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter) sind gemeinsam für die bestmögliche Förderung der Schülerinnen und Schüler verantwortlich.

Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf werden innerhalb einer Regelklasse der Gesamtschule unterrichtet. Dabei werden die fachlichen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen nach ihrem jeweiligen Lern-, Leistungs- und Entwicklungsstand gefördert. Maßnahmen zur Förderung und zur Lernentwicklung sind systematisch im Leitbild der Schule verankert. Die der Schule zur Verfügung gestellten Ressourcen werden zur individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler verwendet.

 

Bereits weit im Vorfeld des anstehenden Schulwechsels nimmt Frau Waltenberg-Bicks, unsere Koordinatorin für Inklusion, Kontakt mit den jeweiligen Grundschulen und den Familien der betreffenden Kinder auf. Gemeinsam wird dann entschieden, ob eine Beschulung an unserer Schule die beste Möglichkeit zur Förderung des einzelnen Kindes ist.

 

 

Ansprechpartnerin Inklusion an der JCS

 

Bei allen Fragen rund um das Thema „Inklusion“ steht Ihnen unsere Koordinatorin Frau Marion Waltenberg-Bicks zur Verfügung.

 

 

 

Ihre Sprechstunden finden  mittwochs von 08:35 Uhr bis 09:20 Uhr und donnerstags von 09.25 ihr bis 10.10 Uhr statt. Eine vorherige telefonische Anmeldung über das Sekretariat ist erwünscht.