Ride the waves!

 

 

Wo fängt man am besten an? Naja… bei der Busfahrt. 6. Juli, der Sporttag ist gerade überstanden, und 48 Schülerinnen und Schüler treffen sich gegen 14:00 Uhr in Nordkirchen. Die Busfahrt ging „locker“ runter – Ankunft in St. Girons Plage: 11:00 Uhr. Nachdem wir angekommen waren, gab es ein leckeres spätes Frühstück, es folgte die Einteilung der Zelte und der Kurse, eine Vorstellungsrunde des Camp Teams und das war auch schon der erste Tag.

 

 

 

Am zweiten Tag hieß es früh aufstehen, da die Gezeiten und der Off-shore Wind nur morgens entsprechend schöne Wellen ermöglichten. Leider änderte sich das auch im Laufe der Woche kaum. Da die Baguettes erst deutlich später geliefert wurden, brauchte jeder einen so genannten Schmierbuddy, der oder die das Essen zum Strand mitbrachte. Mit der Zeit gewöhnte man sich daran, so früh aufzustehen und ins kalte Wasser zu stürmen. Als Surfer muss man sich nach den Wellen richten. Durch solche Dinge merkt man, dass Surfen nicht einfach nur ein Hobby ist. Es ist viel mehr eine Lebensweise.

 

Uns allen macht es jedoch großen Spaß eine Woche als Surfer zu „leben“. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man gerade auf einer Welle surft. Besonders die grünen Wellen, sie gehören zu den schwierigsten, lassen den Schülern schon früh morgens die Augen strahlen. Man muss es einfach selbst erlebt haben.

Neben den Surfgruppen machen auf dieser Fahrt groß und klein etwas zusammen. Wir spielen gemeinsam das Mörder-Spiel, nehmen an verschiedenen Wettkämpfen wie Murmelbahnbauen, Beachvolleyball-, Tischtennis- und einem Boule-Turnier etc. teil. Mitte der Woche besuchen einige Schüler das malerisch gelegene San Sebastian, währenddessen organisierte der andere Teil selber ein Grillen der besonderen Klasse mit selbst gemachten Salaten und leckeren Spareribs. Neben den ganzen Aktivitäten gibt es immer wieder auch genügend Zeiten, in denen man sich mal zurückziehen konnte um sich etwas zu erholen.

 

Am Ende des Camps war eine sehr entspannte Atmosphäre zwischen allen Schülern, aber auch mit den Surf-Lehrer_innen gab es interessante Gespräche, da diese teilweise nur Englisch sprachen. Auch das Camp Team, welches teilweise eine ganze Saison im Camp bleibt, war super nett und ein Fotograf aus Hamburg machte tolle Fotos.

Nach einer Woche voller intensiver Eindrücke und Erlebnisse sowie kleinerer Verletzungen, hieß es am Samstag Abschied nehmen und ab nach Hause. In Nordkirchen warteten Sonntag Mittag schon die Eltern sehnsüchtig auf die Schüler und konnten diese nach Übergabe der Zeugnisse mit in die Ferien nehmen.

 

Ein herzlicher Dank geht an unsere beiden Referendarinnen Frau Schiefer und Frau Borgschulze für die tolle Unterstützung, an den Förderverein für finanzielle Unterstützung und an Moritz B.(Jahrgang 8) für diesen Bericht.

Das Wellenreitteam,

N. Seik – A. Reinbott – B. Köhler

Ulrich Vomhof