Sponsorenlauf auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg!

 

 

Zwei Stunden Zeit und die 11.000-Euro-Marke fest vor Augen: An Motivation hat es den Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschülern in Nordkirchen beim Sponsorenlauf im Schlosspark nicht gemangelt. Rund 800 Läufern liefen Runde um Runde und sammelten fleißig Stempel.

„Perfektes Marathonwetter“ urteilte Sportlehrer Nils Seik am Mittwoch beim Blick in den Himmel kurz nach dem Startschuss. 17 Grad, bewölkter Himmel aber kein Regen: beste Bedingungen also für sportliche Höhenflüge. Ein Marathon musste es dabei gar nicht werden. Zwei Stunden hatten die Schüler Zeit, um so viele Kilometer wie möglich zu laufen. Jeder Schüler wurde unterstützt von einem oder mehreren Sponsoren, die pro gelaufenem Kilometer eine festgesetzte Summe zahlen.

 

 

 

Deswegen war nach jeder Runde wichtig: Stempel abholen. Die gab es an der Oranienburg, wo auch Start- und Zielbereich waren. Sportlich unterwegs waren nicht nur die Schüler, sondern auch einige Lehrer, darunter Schulleiter Ulrich Vomhof. Der wurde übrigens von seiner Familie gesponsert. Er lief in zwei Stunden 16,5 Kilometer.

Wer nicht auf Kilometerjagd ging, beteiligte sich an der Organisation des Laufs: An der Startlinie hielten Helfer Obststücke für den Nährstoffnachschub bereit und mobil unterwegs waren die Sanitäter – ebenfalls Schüler – die bei kleineren Blessuren Erste Hilfe leisteten.

 

 

 

 

 

 

Zum ersten Mal waren beim Lauf auch Inline-Skater dabei. Ein Test der Q1-Jahrgangsstufe. Wenn der Test klappt, könnten die Skater auch beim nächsten großen Lauf in zwei Jahren regulär an den Start gehen, kündigt Nils Siek an.

 

 

 

Egal ob auf Inlinern oder zu Fuß – am Ende liefen gestern alle für dasselbe Ziel: unter dem Motto „ToleRUNz“ für drei gute Zwecke möglichst viel Geld zu sammeln. Ein Teil soll an die Partnerschule in Nepal, die „Bright-Future-School“ gehen, ein Teil an die Stiftung „Skate-Aid“ und ein Teil soll geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Nordkirchen zugutekommen.

Welche Summe es am Ende wird, wird sich wohl in den kommenden Wochen zeigen, vermutet Nils Seik. Ein paar Sachen konnte er nach dem Lauf aber schon sagen: Bis zum Schluss seien die Schüler gelaufen, Verletzungen gab es dabei keine. Und nach dem Lauf hatten die Teilnehmer großen Hunger: „90 Bananen und 80 Äpfel haben sie in drei Minuten verputzt“, berichtet der Sportlehrer.

 

Text: Karim Laouari, Ruhrnachrichten

Fotos: Christoph Ruß

Ulrich Vomhof