Sponsorenlauf zum Schuljubiläum

Der Sponsorenlauf füllte am Freitag, 31. Mai, den Schlosspark. Der Spaß am Laufen kommt bei den Schülern der Nordkirchener Gesamtschule nicht von ungefähr

Die Motivation der Schüler, für gute Zwecke zu laufen, hat Gründe. Allen voran wohl durch Schulleiter Ulrich Vomhof mit seinem sportlichen Kollegium, die sich beim Lauf unter die Schüler mischten. Und dann natürlich die unvergleichliche Arena für den Sponsorenlauf, die sich dieses Mal auch vom Wetter her in allerbester Form präsentierte.

So scharten sich zum Start vor der Orangerie rund 950 Jungen und Mädchen im sportlichen Outfit um zwei Stunden lang ihr Bestes zu geben.

Nach einer Information durch die Organisatoren ging es dann zügig auf die beiden Strecken, die sich nach der Kastanienallee in einer ein Kilometer langen Runde rechtsherum und einer dreieinhalb Kilometer langen Runde links herum teilten. Dabei ging es durch den Schlossbereich und den südlichen Wald, der für diese Veranstaltung geöffnet war.

„Wir sind der Schlossverwaltung und der Forstaufsicht sehr dankbar, dass wir dieses herrliche Gelände für unseren Zweck nutzen dürfen“, sagte einer der Organisatoren.Den Schülern sah man diese Freude auch an, die unter so außergewöhnlichen Bedingungen ihre Laufleistung erbringen konnten.

 

Zudem wurden sie von vielen fachkundigen Helfern versorgt, die sich aus dem Sporthelferkreis und den Schulsanitätern rekrutierten.

ür die beiden Strecken gab es natürlich unterschiedliche Wertungen, wer die lange Runde bewältigte bekam mehr Punkte als der, der die kleine Runde lief.

Abgerechnet wird am Ende in den Klassen, wo aus den Einzelergebnissen eine Gesamtssumme errechnet wird. Mit der werden dann die verpflichteten Sponsoren konfrontiert. Eigentlich findet dieser große Sponsorenlauf alle zwei Jahre statt. Doch durch das Jubiläum der Schule war diesmal eine dreijährige Lücke entstanden.

„Wir hoffen sehr, dass wir in diesem Jahr vielleicht den Betrag der letzten Aktion noch toppen können und über 12.000 Euro kommen“, so die Aussage der Organisatoren.

Schön wäre das, denn diese Summe kommt immer mehreren Einrichtungen zugute.Ein Drittel wird an die Bright Future School in Naikap in Kathmandu gehen, zu der die Schule einen langjährigen Kontakt hält. Ein weiteres Drittel bekommt das Ocean Clean Projekt in der Schweiz, das gegen die Plastikmüllschwemme in den Merren eintritt. Und das letzte Drittel wird erstmals für die eigene Schule eingesetzt. Es soll ein Bewegungsgerät auf dem Schulhof mitfinanzieren, so haben es sich die Schüler gewünscht.

 

Text und Fotos: Günther Goldstein, Ruhrnachrichten

Ulrich Vomhof